Demenz: „Ich kann mich um meine Frau kümmern und selbstbestimmt bleiben“
Junes Ehemann Arthur fällt die Pflege seiner Frau nicht leicht, denn auch er hat gesundheitliche Probleme und bei ihm wurde Demenz im Anfangsstadium diagnostiziert. June möchte die meiste Zeit im Bett bleiben, aber manchmal steht sie unerwartet auf und möchte das Haus verlassen. Das passiert nur tagsüber, weil sie unter anderem Schlaftabletten einnimmt. Deshalb braucht ihr Ehemann nachts nicht aufzupassen.
Sie haben separate Badezimmer. Arthur macht sich hauptsächlich Sorgen wegen dem Herumlaufen und Stürzen, da er nicht ständig auf seine Frau aufpassen kann. Sie haben einen kleinen Hund und er würde gerne mit dem Hund spazieren gehen, will das Haus jedoch nicht verlassen, weil er Angst hat, seine Frau alleine zu lassen. Ihre Tochter, die in der Nähe lebt, geht zur Zeit mit dem Hund spazieren.
Das installierte Notrufsystem umfasst Rauchmelder, Sturzmelder-Armband, Hausnotruf, Schlüsseltresor, Druckmatte, Bewegungsmelder und Türausgangssensoren. Dank der installation dieses Fernbetreuungssystems kann sich Arthur eine kleine Auszeit nehmen und mit dem Hund spazieren gehen, weil er weiß, dass die Überwachungszentrale ein Auge auf den Sensoren hat und Hilfe geschickt wird, falls Alarme ausgelöst werden.
Arthur wird sich auch zu Hause frei bewegen können, ohne ständig nach June sehen zu müssen, weil ein Alarm durch jegliches Umherlaufen ausgelöst wird. Der am Handgelenk befistige Fallsensor benachrichtigt Arthur und die Überwachungszentrale auch jedes Mal, wenn June aus dem Bett aufsteht und stürzt. Arthur fühlte sich erleichtert und zuversichtlich, als das System einsatzbereit war. Er konnte nun tagsüber beruhigt das Haus verlassen, um mit dem Hund spazieren zu gehen. Er hatte befürchtet, dass sie beide in einem Seniorenheim untergebracht werden, wenn er ihre Unabhängigkeit im eigenen Heim nicht sicherstellen konnte. Dank diesem Fernbertreuungsdienst können sie in absehbarer Zukunft in ihrem Haus wohnen bleiben.
Über June
June lebt mit ihrem Mann zusammen und sie sind vor kurzem umgezogen, um näher bei ihrer Tochter zu sein. June leidet an Alzheimer, hat eingeschränkte Mobilität, neigt zu Stürzen und „entschlossenem“ Herumlaufen. Ihr Mann Arthur ist ihre Hauptpflegeperson. Er bekommt nur Hilfe von der gemeinsamen Tochter und über ein Pflegepaket einer Agentur.
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